Felix
  John im Koma - Felix im Stress
 
Höllisch schwierig: John im Koma - Felix im Stress (Quelle Bilder und Text: gzsz.de)

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Wie war der Tunneldreh für dich? War es schwer, dort zu liegen und zu wimmern?
Rumliegen und Jammern ist sehr viel schwerer als Rumstehen und Meckern. Obwohl ich rumlag, hatte ich mehr zu tun als die anderen, die rumlaufen und ihren Text aufsagen konnten. Es ist nämlich höllisch schwierig, stundenlang zu liegen und Schmerzen zu spielen.
Nach zwei Stunden auf dem Boden tut dir ganz schön der Hintern weh! Außerdem muss man mit ganz kleinen Bewegungen, Gesten und wenigen Worten sehr viel aussagen. Das ist verdammt schwierig!
Wie hast du dich auf diese Szenen vorbereitet?
Ich habe Bekannte, die im Krankenhaus arbeiten, gefragt, ob sich einige ihrer Patienten mit mir über ihre Schmerzen oder eine überstandene Blutvergiftung unterhalten wollen.
Diese Leute habe ich dann getroffen und sie ausgefragt: Von wo kommt der Schmerz und wo sitzt er? Im Bein? An einer Stelle, oder zieht er sich bis sonst wohin? Was passiert mit dem Körper, was mit dem Kopf? Verliert man das Bewusstsein? Ich habe fünf Wochen lang mit höchster Konzentration an der Geschichte gearbeitet. Sie war mir sehr wichtig.

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In der Folge wird John intubiert. Was war das für ein Gefühl oder hast du das nur gespielt?
Intubiert zu werden war echt krass. Vor allem, weil mir der Typ vom Medical-Movie-Service den Schlauch echt weit reingeschoben hat. Ich musste richtig würgen. Dabei wollte er mir zeigen, wie sich das Intubieren anfühlt.
Während die Szene gedreht wurde, habe ich das dann nur gespielt. Da eine Szene mehrmals gedreht wird, wäre es auch sehr unangenehm gewesen, diesen Schlauch wirklich im Hals zu haben. Es macht echt etwas aus, mit richtigen Ärzten und Krankenschwestern von diesem Service zu drehen. Denn sie wissen, was sie tun!


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